im Anschluss an den Film Gespräch mit
– Raphaela Pammer (die aus Freistadt stammende Leiterin der Kommunikation von Vizekanzler Andreas Babler ist eine der Protagonist*innen des Films)
– Regisseur Harald Friedl
WAHLKAMPF
AT 2027 | 97 min | R: Harald Friedl
In Form einer dokumentarischen Langzeitbeobachtung schildert der Film Wahlkampf die zentralen Momente der letzten Nationalratswahlen, um die dahinter liegenden Mechanismen österreichischer Politik freizulegen: Aus nächster Nähe beschreibt Regisseur Harald Friedl das Aufeinandertreffen eines jungen, engagierten Wahlkampfteams rund um den SPÖ-Spitzenkandidaten Andreas Babler mit einer Gegenwart, die von globalem Rechtsruck, medialem Gegenwind und innerparteilichen Zerwürfnissen geprägt ist.
Aus nächster Nähe dokumentiert Harald Friedl in seiner Langzeitbeobachtung Wahlkampf ein junges, ambitioniertes Team rund um den SPÖ-Spitzenkandidaten Andreas Babler während der letzten Nationalratswahlen. Weit entfernt davon, das Porträt eines Einzelkämpfers zu sein, macht die subtil beobachtete Chronologie der Ereignisse deutlich, wie sehr die Kandidatur des sozialdemokratischen Politikers auf eine Gegenwart trifft, die von medialem Gegenwind, parteipolitischen Zerwürfnissen und globalem Rechtsruck geprägt ist.
Im Direct-Cinema-Stil blickt der Film hinter die Kulissen dieser politischen Auseinandersetzung und zeigt, wie ein engagiertes Wahlkampfteam in bewundernswerter Kleinst- und Zusammenarbeit den Stress des konfliktreichen Alltags zu meistern versucht. Im Bewusstsein der traditionsreichen Parteigeschichte (unter den Augen der Porträts von Viktor Adler und Bruno Kreisky in der SPÖ-Zentrale) werden Strategien für die Gegenwart entworfen und Versuche unternommen, basisdemokratische Energien und Grassrootsaktivitäten in den streng getakteten Alltag des Parteiapparats aufzunehmen.
