SUNNSEITN TANZLUST

Sa, 27. Jul 2019 | 20:00


Ticket Infos


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lokaler Vorverkauf
  • Kino Freistadt, Salzgasse
  • Buchhandlung Wurzinger, Hauptplatz

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SUNNSEITN TANZLUST

SUNNSEITN 2019

Tanzlust im Brauhaus Freistadt

Das „Europäische Festival des tanzenden Publikums“ geht 2019 ins 28. Jahr und in die 29. Realisation dieser Serie.

Auf 7 Tanzböden laden Musiker*innen und Tänzer*innen zum gemeinsamen Feiern und Tanzen ins Brauhaus Freistadt.

Das SUNNSEITN Wochenende:

Freitag 26. 7.:
Genussmarkt Freistadt mit Livemusik ab ca 17h am Hauptplatz Freistadt

Samstag 27. 7.
14h: Someone from Home – Workshop im Salzhof Freistadt
20h: SUNNSEITN 2019 – Tanzlust im Brauhaus Freistadt

Sonntag 28. 7.
20h: SUNNSEITN-Dämmerschoppen in Foxi’s Schlosstaverne am Hauptplatz Freistadt

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SUNNSEITN-BUS: Linz-Freistadt-Linz
mit dem Bus am Sa. 27. Juli von Linz zur SUNNSEITN nach Freistadt und zurück
Abfahrt: 19:00, OK-Platz // Retour: 02:00, Brauhaus Freistadt
Kosten: € 7 für Linz-Freistadt-Linz
mehr Infos und Anmeldung: office@local-buehne.at oder Nachricht auf FB schicken – Plätze sind begrenzt!

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Eintritt: Abendkasse EUR 23 / Vorverkauf EUR 21 / Jungendtickets U21 EUR 11

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Line-Up (alphabetisch)

Andrea Capezzuoli e Compagnia – mit Tanzmeister Nicola Brighenti IT 
Vermitteln italienische und „Oversea Tänze“. Andrea hat seit 1991 zahlreiche Initiativen, Workshops und Musikgruppen ins Leben gerufen, die sich mit der Verschmelzung Italienischer Volksmusik mit andern Kulturen und modernen Musiksprachen beschäftigen. 2007 gründete er die Compagnia , ein facettenreiches Projekt italienischer
Volksmusik mit Einflüssen aus verschiedensten Ecken Europas und Amerikas.
andreacapezzuoliecompagnia.it

Average AT
Einer der stärksten Live-MCs des Landes, schlägt Brücken von soundästhetisch klassischem Hip Hop über Newschool bis hin zu Autotuneseinschlägen.
fb.com/averagelinz

Dreadlions ft. Beda mit Palme AT
Roots Reggae Dub & Step aus dem Soundsystem treffen auf Bio-Akustischen Dialekt-Folk-Reggae

Gewürztraminer AT
Vom Wiener-Lied zum Balkan-Beat, gewürzt mit scharfen Texten. Erklärtes Ziel: Die Pointen schneller zu singen als die Zuhörenden “Folklore-Jazz-Metal-Rock-Gypsy-HipHop-Reggae-Austropop” sagen und tanzen können. Spielen bei der Tanzlust einen BalkanDiscoGypsyJazz Schwer- und Leichtpunkt.
diegewuerztraminer.at

Grensbergmusi AT
Vermitteln österreichische Tänze. Nach dem Grensberg nahe Freistadt benannt ist es das Ziel der Gruppe Freude am gemeinsamen Musizieren zu erleben und die vielen Momente, in denen sich die einzelnen Töne zu einer Harmonie formen, zu genießen. Genießer der Tanzbewegungen sind auch die jungen Tänzer der Tanzgruppe aus dem nahen Sandl, die Volkstanz bis Hip Hop tanzen und weitergeben.

Mentés Másként – mit Tanzmeister Attila HU
Vermitteln ungarische Kreistänze. Mentés Másként spielen rasante ur-ungarische Tanzmusik aus Moldvar (heutiges Rumänien) und sind agile Vertreter der Ungarischen Tanzhausbewegung. Mit dem begnadeten Tanzmeister Attila sind sie seit Jahren ein Fixstern der durchtanzten Sunnseitn Nacht.
mentesmaskent.hu

Scheibsta & die Buben AT
Abwechslungsreiche Beats & Rhythmen von Jazz bis Hip-Hop, vom 3/4 zum 6/10 Takt, von Politik über persönliche Erfahrungen werden quasi alle Musikstile & Themen aufgegriffen die den Künstlern in den Sinn kommen und zur jeweiligen Stimmung passen. Und immer wird das Publikum zum Mitmachen angeregt!
scheibsta.at

SILK Cie. & SILK Fluegge – Someone from Home – mit Tanzmeisterin Silke Grabinger AT/RS/BG/RO
Vermitteln traditionell inspirierten urban zeitgenössischen Tanz. Diese in einen Tanzabend mündende Performance wird im Rahmen eines EU-Projektes mit Serbien, Rumänien, Bulgarien und Ungarn zu Geschichte, Kultur und traditionellen Bewegungsformen der Donauschwaben realisiert. Bei der kritischen Reflexion dieses kulturellen Erbes bringt „jemand von daheim“ Zugehörigkeit ins Spiel, er oder sie birgt jedoch auch die Möglichkeit in sich, Erwartungen zu sprengen.

Die Tanzgeigermit Tanzmeister Rudi Pietsch AT
Vermitteln österreichische Tänze und spielen rund um die Grenzen Österreichs. In mehr als drei Jahrzehnten Lebens- und Musikgeschichte haben sich die Vertrautheit mit den eigenen Wurzeln und die Hellhörigkeit für das Fremde bewährt. Sie präsentieren sich kraftvoll, innig, virtuos, mitreißend, feurig, verrückt, stets authentisch und mit einer gehörigen Portion Selbstironie.
tanzgeiger.at

Trio Toxico – mit Tanzmeister Anton Hacker AT/DK
Vermitteln schwedische, französische und historische Tänze. Trio Toxico ist eine österreichisch-dänische MusikerInnenmelange, die sich der traditionellen europäischen Volksmusik mit Hingabe, Violine, Drehleier, Kontrabass und Gesang annimmt und sich dabei einen ordentlichen Schuss Psychedelik erlaubt! Sie weben rhythmisch-klangliche Teppiche, die die Zuhörenden sanft verstricken und aufs Tanzparkett locken!
toxic-violin.com

wiadawö! & DJ Cooh AT/BG
Es ist wie es ist. wiadawö! kommt von Wirtshausmusik, die mehr improvisiert als bewahrt und trifft bei der Tanzlust erstmals auf DJ Cooh alias Balkansky einem Vertreter der drum and bass, dubstep IDM (Intelligent Dance Music) in Bulgarien. Ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

DJ Technick & studio [sic] AT
Der oberösterreichische DJ steht seit mittlerweile zwei Jahrzehnten hinter den Decks und begann seine Laufbahn im Jahr 2000 mit Drum´n´Bass. Schrittweise wurde die musikalische Bandbreite seiner Sets um Electro House, Dubstep und Breaks erweitert – die musikalischen Wurzeln blieben dabei immer hörbar: tief, druckvoll und dunkel.

DJ Flux
 AT
Spinning tunes since 2015, travelling through the deeper sides of dnb. Prepare your subconscious to get funky.

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Videos

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Premiere: SOMEONE FROM HOME – SILK Cie & SILK Fluegge

„Someone from home“ ist ein mehrteiliges Performance- und Forschungsprojekt zur Kultur der Donauschwab·innen, das in einen offenen/informellen und partizipativen Rahmen eingebettet ist. Das Projekt wurde performativ-dokumentarisch konzipiert und hat die Geschichte und Volkskultur der Donauschwab·innen zum Inhalt. Dabei untersucht Silke Grabinger, deren Vorfahr·innen nach dem 2. Weltkrieg aus ihrer Heimat, dem Banat, flüchteten, auch ihre familiäre Geschichte. Ziel ist es, im Gesamtprojekt die Besucher·innen einzubinden und eine neue Lesart von Volkskultur(en) zu ermöglichen. Relevant ist aber auch das Verständnis des sozialen Gewebes und der geschichtlichen Bedingungen, in denen diese Volkskultur eingebettet war, und wie sie in der heutigen Gesellschaft reflektiert wird. Tanzabende waren Orte des Austausches und somit ein wichtiges Element des Zusammenlebens. In diesem Projekt werden sie zu einem Ort der Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Minoritäten betreffenden historischen Narrativen. Die deutschsprachigen Banatbewohner·innen waren während des 2. Weltkrieges zum Teil an Verbrechen des NS-Regimes beteiligt. Die Donauschwab·innen wurden kollektiv zu Kriegsende vertrieben und fanden sich als Fremde in Flüchtlingslagern in Österreich und Deutschland wieder. Orte von historischer Bedeutung werden künstlerisch integriert. Dieses Projekt wird auf europäischer Ebene gemeinsam mit den Ländern Serbien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien umgesetzt.

„Jemand von daheim“ bringt die Frage nach Zugehörigkeit auf, er oder sie birgt auch die Möglichkeit in sich, Erwartungen zu sprengen. Durch die Beschäftigung mit kulturellem Erbe, Tradition und Geschichte geht auch diese Frage, diese Möglichkeit, ein in die Abschlussperformance von „Someone from home“. Sie nimmt die traditionelle Form der Tanzabende auf, versucht darin aber auch neue Möglichkeiten der Teilnahme zu entdecken bzw. starre Regeln zu öffnen. Mit der Form des Tanzabends ist man bereits über reine Bewegungen und kulturelle Praxis hinaus, da die Tanzabende eine wichtige soziale Funktion für die Donauschwaben hatten, sie fungierten als Orte des Austausches, als Heiratsbörsen und waren zentral in der Entstehung von Familienstrukturen. Der traditionelle Volkstanz und die sozialen Formen werden in der Performance nicht bloß für sich genommen, sondern aus der Perspektive des zeitgenössischen Tanzes, der Performance sowie moderner Gesellschaften beleuchtet, ein kritisches Gespräch begonnen. Dieses entsteht in einer Mischung aus Performance, öffentlichem Workshop und Diskussionen sowie Sommerball mit Live-Musik von wiadawö! feat. Ivan Shopov, als auch von Ivan Shopov und Nikolic Ljubomir/AnSe eigens komponierter.


„Someone from Home“ – Workshop

„Someone from Home“ ist ein EU-Projekt, das in den Ländern Serbien, Rumänien, Bulgarien und Österreich durchgeführt wird, dabei wird das Festival Tanzlust auch eine Station sein. Inhaltlich beschäftigt sich das Projekt mit der Geschichte und Kultur (dabei im Besonderen auch die Volkstänze) der Donauschwaben. Es werden artistic residencies in den vier Ländern durchgeführt. Auf diese residencies aufbauend wird es in den vier Ländern als Abschluss jeweils einen Tanzabend geben. Der Abend beginnt mit einem öffentlichen Workshop und Diskussionsrunden und  mündet in einer Tanzabend/ Sommerball Performance.

Termin: 27.07.2019: 14 – 16h
Sunnseitn Tanzlust Festival, Freistadt

Um Anmeldung wird gebeten unter: adelina.nita@silk.at


Eine Produktion von SILK Fluegge in Koproduktion mit SILK Cie., gefördert von Kultur Stadt Linz, Kultur Land Oberösterreich, Bundeskanzleramt sowie Creative Europe – Culture Sub-programme (2014-2020) –“Support for European Cooperation Projects related to the European Year of cultural Heritage 2018″ mit den Ländern Serbien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

In Kooperation mit dem SUNNSEITN Tanzlust Festival, USTANOVA STUDENTSKIKULTURNI CENTAR Novi Sad, DERIDA Dance Center/ Art Link Foundation und Teatrul Maghiar de Stat Csiky Gergely.

Regie/Idee/Choreographie/Performance: Silke Grabinger
Regie Video: Silke Grabinger, Meinrad Hofer
Video/Cut: Meinrad Hofer, Magdalena Schlesinger
Musik: Ivan Shopov, Nikolic Ljubomir/AnSe
Postproduktion Musik: Ivan Shopov
Performance: Gergely Dudás, Boglarka Heim, Mátyás Zsolt, Simó Emese, Simona Todorova, Isabel Mitkova, Peter Grudov, Aleksandar Jakovljević , Sonja Stojanović
Produktionsleitung: Sandra Krampelhuber
Produktionsteam: Sandra Eidenberger, Adelina Nita
Dramaturgische Beratung: Ludwig Felhofer
Kostüm/Bühnenbild: Bianca Fladerer, Silke Grabinger, Michael Eidenberger, Elena Mazare