Monika Holzmann singt Tango

Fr, 22. Jul 2005


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Monika Holzmann singt Tango

Unter dem Begriff „Tango“ findet sich eine Vielzahl von individuellen Inhalten und musikalischen Silistiken – bis zur Skurrilität – vereint. Ein Paradoxon am Rande: Die sich gegenüberliegenden Rio-de-la-Plata-Städte Buenos Aires (Argentinien) und Montevideo (Uruguay) beanspruchen beide den Status, Geburtsort des 1936 bei einem Flugzeugunfall verunglückten, berühmten Tangosängers Carlos Gardel zu sein. Tatsächlich soll er aus dem südfranzösischen Toulouse stammen. Mit Recht behaupten die Rioplatenser aber, sie hätten den Tango geboren – im Spannungsfeld zwischen Verzweiflung und Stolz, Melancholie und Revolte, zwischen Erotik und Haß, Eleganz und Häßlichkeit.
Weiterleben werden er und sein nördlicher Kumpan, der Jazz, überall – ortlos und zeitlos – wo diese Gegensätze sich paaren. Ob sie dürfen oder nicht.

“Obwohl das Vergessen allmählich meine Erinnerung zernagt, schwelt in einem Winkel der Hoffnungsfunke: dass alles, wodurch ich mich zu schlagen hatte, einfach das Schicksal meines Herzens ist” (Aus: Gardel/Le Pera, “Volver”)

Monika Holzmann – Gesang
Josef Fürpaß – Bandoneon
Dietmar Kreš – Gitarre