LESUNG: FAMILIENARCHIV

Do, 13. Okt 2011


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LESUNG: FAMILIENARCHIV

Donnerstag 13. Oktober, 19.30
Buchhandlung Wurzinger, Hauptplatz Freistadt

BORIS CHERSONSKIJ – FAMILIENARCHIV

Lesung mit dem preisgekrönten Schriftsteller aus Odessa

„Ein ganzes Jahrhundert und seine Katastrophen im südrussischen Judentum als Handlungsraum und die weitere Verwandtschaft des Dichters als Protagonisten, abgehandelt auf knapp 200 Seiten – da braucht es ein enormes Vermögen zu Kondensierung, über das der Autor fraglos verfügt. Die erste Assoziation bei einem russischen Versroman gilt natürlich Puschkins „Eugen Onegin“. Chersonskijs „Familienarchiv“, ausgezeichnet mit dem Literaris-Preis der Bank Austria 2010, verbindet mit diesem Sprache und die herausragende künstlerische Qualität. (…) Eine lakonische, tiefsinnige Familienautobiografie und gleichzeitig eine Parabel über das Leben und seine Paradoxien – und gegen das Verschwinden.“ Falter

Das Grundmuster des in Versen verfassten Romans Familienarchiv bilden Lebensbeschreibungen von nahen und entfernten Verwandten des Dichters, die ihren Ursprung in Fotografien, Briefen, Tagebüchern, mündlicher Überlieferung, offiziellen Dokumenten und in der Erinnerung auftauchenden Sätzen und Bildern haben. So entsteht ein Panorama von vier Generationen – Kleinbürger und mittleres Bürgertum, Ärzte, Lehrer, sowjetische Beamte, Geschäftsleute, Kommandanten der Roten Armee, ein orthodoxer Priester – im Zeitraum zwischen Juni 1910 und August 1997.

Gemeinsam mit seinem Übersetzer, dem Literaturkritiker Erich Klein, wird Boris Chersonskij in Freistadt aus „Familienarchiv“ lesen. Boris Chersonskij, geboren 1950 in Czernowitz, lebt und arbeitet in Odessa.

Eintritt frei!