AUGENBLICKE

Do, 24. Jan 2013


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AUGENBLICKE

AUGENBLICKE – Kurzfilme im Kino

ein Projekt des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz
in Zusammenarbeit mit der Diözese Linz im Rahmen von “Kirche & Kino”

Mit „AUGENBLICKE – Kurzfilme im Kino“ macht die Kirche eine Form ihres Engagements für eine menschendienliche Medien- und Kommunikationskompetenz praktisch erfahrbar. Nicht zuletzt aber erweist sie damit dem Kurzfilm, der kleinen, oft übersehenen Schwester des großen Cinema die Ehre und ermöglicht ihren Produzent*innen die verdiente und breitere Beachtung ihrer Werke.

AUGENBLICKE schafft v.a. jungen Filmautoren und -autorinnen ein Forum und bringt somit neuere, oft preisgekrönte Produktionen überhaupt erst auf die Leinwand.

Kurzfilme sind aufgrund ihrer Länge und der damit bedingten dramaturgischen Verdichtungen ästhetisch-künstlerisch zum Ausdruck gebrachte Lebens-Zeichen – eben filmische AUGENBLICKE. Ihre filmischen Formate sind oft ungewöhnlich und wirken bewegend, poetisch, zuweilen schockierend, aber auch urkomisch oder nachdenklich. Sie sind Zeichen der Zeit, die aufmerksam gelesen, die Hintergründe und Tiefen der Befindlichkeit der Menschen und der Gesellschaft widerspiegeln. Manche AUGENBLICKE weisen weit über sich hinaus…

Das Auswahlgremium stellte für 2013 nach den Kriterien „Kinotauglichkeit – inhaltlicher und ästhetischer Anspruch – originelle und motivierende Unterhaltung“ ein Programm von ca. 90 Minuten zusammen, das 12 Titel umfasst. Neben Kurzspielfilmen finden Animations- und Dokumentarfilme, gelegentlich auch Experimentalfilme in der jährlichen Staffel ihren Platz.

AUGENBLICKE-Kurzfilm-Programm 2013:

Nun sehen Sie folgendes
Deutschland 2010, Spielfilm, 5 Min., Regie und Kamera. Erik Schmitt und Stephan Müller.
In diesem Film sehen Sie folgendes: Schwarzbild und Nahaufnahmen, einen jungen sympathischen Typ, einen älteren Mann mit Schnauzer, die Filmschönheit und eine Oma.

I have a boat
Deutschland 2012, Kurz-Spielfilm, 14 Min., Regie: Nathan Nill, Buch: Lena Krumkamp.
Statistisch lernen sich die meisten Paare am Arbeitsplatz kennen, doch Piet arbeitet mit zwei Seebären auf einem Krabbenkutter. Eine mutige Begegnung mit drei blonden Sirenen eröffnet Piet ganz neue Möglichkeiten.

Formic
Deutschland 2009, Animationsfilm, 4 Min., Buch und Regie: Roman Kälin und Florian Wittmann.
Dynamisches Highspeed-Skating trifft auf Ameise.

La Gran Carrera
Spanien 2010, Experimentalfilm, 7 Min., Buch und Regie: Kote Camacho.
Im Jahr 1914 kündigt das Lasarte Pferderennen in Spanien ein bis dahin noch nie dagewesenes Preisgeld für den Gewinner an.

All the seasons were the same to my father
Iran 2011, Animationsfilm, 2 Min., Buch und Regie: Yashli Alizadeh.
Wie Eltern mit den Lebensübergängen ihrer Kinder zurechtkommen – oder zurechtkommen müssen.

Fard
Frankreich 2009, Animationsfilm, 13 Min., Regie: David Alapont und Luis Briceno.
Die scheinbar vollkommene Welt, doch was ist mit der Individualität? Im Perfektionismus bleibt kein Raum dafür. In der Welt der Zukunft ist alles tadellos weiß.

Felix
Deutschland 2010, Kurz-Spielfilm, 1 Min., Buch und Regie: Anselm Belser.
Jede Aktion hat ihre Reaktion.

Wenn Bäume Puppen tragen
Deutschland 2010, Kurz-Spielfilm, 15 Min., Regie: Ismail Sahin, Buch: Christoph von Zastrow.
Trotz ihres europäischen Lebensstils in der deutschen Großstadt reisen die Eltern mit der 7-jährigen Nabila in ihre alte Heimat Afrika, um dort die rituelle Beschneidung des Mädchens vollziehen zu lassen.

12 Jahre
Deutschland 2010, Animationsfilm, 4 Min., Buch und Regie: Daniel Nocke.
12 Jahre lang hat sie Anfeindungen und Spott ignoriert und sich zu ihrer Beziehung bekannt. Doch das war vielleicht ein Fehler.

The Runner
Deutschland/Südafrika 2012, Spielfilm, 9 Min., Buch und Regie: Parker Ellerman.
Der 10-jährige Ubuntu hat durch einen brutalen Überfall das Geld für die lebensrettende Operation seiner Mutter aufgetrieben. Im Krankenhaus kümmert sich ein humaner Arzt um sie.

Grünes Gold
Deutschland 2012, Mockumentary, 13 Min., Buch und Regie: Barbara Marheineke.
In diesem Kurzfilm wird endlich einmal schlüssig erklärt, warum die USA zwei Kriege gegen den Iran geführt haben. Schuld daran sind kleine grüne Männchen.

Das grüne Schaf
Deutschland 2008, Animationsfilm, 4 Min., Buch und Regie: Carsten Strauch.
Marcel hat es nicht leicht in der Schule. Als grünes Schaf wird er häufig ausgegrenzt und mit Vorurteilen konfrontiert. Doch seine Familie gibt ihm Halt.

„AUGENBLICKE – KURZFILME IM KINO 2013“ läuft in mehreren OÖ Programmkinos und wird am Donnerstag 24. Jänner, am Donnerstag 28. Februar und am Donnerstag 21. März in der Local-Bühne Freistadt präsentiert.