5/8erl in Ehr´n

Sa, 20. Jul 2013


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5/8erl in Ehr´n

5/8erl in Ehr´n

Wiener Soul, ausgezeichnet mit dem Amadeus-Award 2012 und 2013

live auf der Bretterbühne in Neumarkt, bei Schlechtwetter im Pfarrsaal

eine Veranstaltung des Kulturvereins RamlWirt Neumarkt, in Kooperation mit der Local-Bühne Freistadt

Mit diesen Vollblütern wollen Sie reiten. 5/8erl in Ehr´n führen Sie live spazieren, als hätten sie ihre Berufung mit der Stutenmilch aufgesaugt. Die Fünf haben einen Kopf für ihr gemeinsames Ganzes, kein Ton zu viel und keiner zu wenig. Wenn Sie es dann nicht erwarten, blitzen Solos auf und in den Boden, bei denen man selbst zuerst den debilen Ausdruck des Kinnladen-Hängers annimmt und schließlich zu hysterischem Geschrei überwechselt.

5/8erl in Ehr´n präsentieren kein Schaukastenkonzert, das zum Fressen und Sterben serviert wird. Seufzen und stöhnen Sie kollektiv. Erleben Sie gemeinschaftliches Hassen, dass Sie zu besseren Menschen macht, und bitte – ja bitte – lachen Sie die beiden Sänger aus. Ihre Doppelconferencen zwischen den Nummern – Vorspiele, die Sie als unvergesslich und unverzichtbar in Erinnerung behalten werden – erinnern an die legendären Duos auf der Hollywood-Leinwand.

Es ist noch nicht ganz klar, warum ihr Publikum so unterschiedlich ist, dass es sich ausschließen müsste. Es sitzt am Schaukelpferd und am Schaukelstuhl, es hört Hitparade und hohe Kunst, es kommt wild wild west aus dem Untergrund und ist sehr lieb. Vielleicht liegt es daran, dass die Band selbst ein Sammelsurium an Gegensätzen in sich verkeilt, sodass man sich nur im Kern von etwas treffen kann.

5/8erl in Ehr´n berühren in der Stille, lassen Stecknadeln fallen. Es schießt ihnen der Groove und die Lebenslust aus dem Arsch. Sie machen ein großes Theater um die Menschlichkeit und dabei sind sie so lässig, dass man ihnen ihr filigranes Herz umdrehen möchte.

(Kristin Gruber)

»Bei so viel Spass lief man fast Gefahr, die musikalische Qualität des Quintetts zu übersehen. Virtuos zupfte Hanibal Scheutz den Kontrabass. Großartig, wie Clemens Wenger das Akkordeon in ein Rhythmus-Instrument verwandelte, temperamentvoll unterstützt im Beat von Miki Liebermann an der Gitarre. Der Gesang von Slivovsky und Gaier ging sowohl ins Blut als auch ins Herz«
Sara Meissner – Süddeutsche Zeitung

Tickets: VVK 17,00 / Mitglieder 13,00 / AK 19,00

Vorverkaufskarten erhältlich bei Raiba und Gemeindeamt Neumarkt