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SUMMARY:HUNGER.MACHT.PROFITE.5
DESCRIPTION:Mittwoch\, 18. April\, 19h\, Kino Freistadt\n\nHUNGER.MACHT.PROFITE.5\n\nFilmtage zum Recht auf Nahrung\n\n\nIm April gastieren auch heuer wieder\, zum bereits fünften mal\, die Filmtage zum Recht auf Nahrung im Rahmen ihrer Tour durch österreichische Kinos im Kino Freistadt. Im Anschluss an die gezeigten Kurzdokus findet ein ExpertInnengespräch im Kino statt.\n\nDie Filme:\n\nDer Preis für unser Gemüse … \nMigration\, Ausbeutung und Landwirtschaft in Almería\n\nAls ob es für Obst und Gemüse keine Saisonen gäbe\, steht uns auch im Winter alles in Hülle und Fülle zur Verfügung – fremdländisch\, exotisch.\nDoch woher kommt es? Und welchen „Preis“ müssen andere dafür bezahlen?\nDer Kurzfilm schildert die Arbeits- und Lebensbedingungen der LandarbeiterInnen in Südspanien.\n\nFrische Wege\n\n"Landwirtschaft verschwindet\, man kann nicht mehr davon leben und verschuldet sich" – in der Region Genf-Lausanne ist das Vergangenheit.\n\nDer Film beschreibt die neue Dynamik zwischen Bauern/Bäuerinnen und KonsumentInnen: Vertragslandwirtschaftsprojekte\, regionale Verkaufsnetze anstelle von Zwischenhändlern und Druck der Supermärkte.\n\n~~~~~\n\nFilmtage zum Recht auf Nahrung weil…\n… weltweit 925 Millionen Menschen hungern. Das bedeutet eine millionenfache Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung.\n\nHunger ist ein Geschäft…\nBanken und Fonds spekulieren mit agrarischen Rohstoffen\, erzielen so hohe Renditen und treiben damit die Nahrungsmittelpreise in die Höhe. Der Index für Grundnahrungsmittel hat sich seit 2003 mehr als verdoppelt. 40 Millionen Menschen riss das allein 2010 in Armut und Hunger.\n\nHunger ist ländlich…\n80 Prozent der hungernden Menschen leben am Land\, dort wo Nahrungsmittel produziert werden. Zusätzlich ist der Druck auf die Ressource "Land" so stark wie noch nie zuvor: Konzerne und Spekulanten kaufen und pachten in Ländern des Südens im großen Stil Ackerflächen und nehmen so vielen Bäuerinnen und Bauern die Existenzgrundlage.\n\nHunger ist weiblich…\nIm globalen Süden werden 80 Prozent der Grundnahrungsmittel von Frauen produziert\, aber sie sind am stärksten von Unterernährung betroffen.\n\nHunger wird gemacht...\n10 Prozent des Hungers wird durch Katastrophen ausgelöst\, aber bei 90 Prozent des weltweiten Hungers handelt es sich um chronischen Hunger\, verursacht durch ungerechte Handelsbeziehungen\, politische Strukturen\, wirtschaftliche Ausbeutung und Straflosigkeit bei Verletzungen des Menschenrechts auf Nahrung.\n\nDer Widerstand wächst...\nDer Fokus der diesjährigen Filmtage liegt vor allem auf Widerstand\, Alternativen und neuen Perspektiven. Bei den Filmgesprächen soll gemeinsam mit ImpulsgeberInnen und BesucherInnen diskutiert und das Bewusstsein dafür geschärft werden\, dass wir nicht nur KonsumentInnen\, sondern als BürgerInnen auch politische EntscheidungsträgerInnen sind.\n\n\nHUNGER.MACHT.PROFITE.5 wird veranstaltet von\nFIAN\, attac\, via campesina austria & normale.at\n\n\nWeb:\nhungermachtprofite.at\n\n\nReservierung: Kino Freistadt\, Tel: 07942 777 11
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