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SUMMARY:GIORGIO CONTE
DESCRIPTION:GIORGIO CONTE \n\nder italienische Cantautore mit Band zu Gast 
 im Salzhof\n\n&#9632\; &#9632\; &#9632\; &#9632\; &#9632\;\n\nGIORGIO CONT
 E\n Text: Mirjam Jessa / ORF - Ö1\n\nGiorgio ist nicht mit Paolo zu verwe
 chseln. Wo der Weltstar Paolo Conte sich selbst inszeniert\, punktet der k
 leine Bruder Giorgio mit gekonntem Understatement. Er zählt zu den Leisen
  im Lande. Ein Poet mit einer großen Portion Selbstironie. Angefangen hat
  alles zu Hause in Asti im Piemont mit den Schallplatten der Eltern\, mit 
 französischen Chansons\, amerikanischem Jazz\, den der Papa\, ein Notar\,
  am Klavier improvisierte\, mit italienischer Volksmusik.\n\nDann gab es d
 ie ersten Bandgründungen - noch immer im Elternhaus - Paolo saß am Vibra
 fon\, Giorgio am Schlagzeug. Bald schrieben und komponierten sie gemeinsam
  erfolgreiche Lieder\, Paolo die Texte\, Giorgio die Musik. Beide studiert
 en Rechtswissenschaften\, beide wurden Anwälte\, beide führten ein Doppe
 lleben zwischen Akten und Noten\, Kanzlei und Bühne. Als Adriano Celentan
 o Paolo Contes Lieder wie "Azzurro" in internationale Hits verwandelte\, t
 rennten sich die Wege der Brüder. Während Paolo langsam\, aber sicher de
 n Weg einer Weltkarriere beschritt\, fuhr Giorgio fort\, Lieder für itali
 enische Stars wie Mina\, Milva\, Ornella Vanoni\, Francesco Baccini oder F
 austo Leali zu schreiben.\n\nImmer wieder büchste er aus dem Anwaltsleben
  aus. Ob auf der Theaterbühne\, hinter dem Radiomikrofon oder wie in den 
 letzten Jahren als bereits preisgekrönter Buchautor - Giorgio Contes Krea
 tivität ist nicht zu bremsen. Trotz aller frühen Erfolge führte Giorgio
  Conte seine Anwaltskanzlei bis in die 90er Jahre weiter.\n\nDoch dann\, 1
 993\, kam die große Wende: Er trat bei Italiens berühmtestem Festival f
 ür anspruchsvolle Chansons auf\, dem "Premio Tenco" (benannt nach dem fr
 üh verstorbenen Cantautore Luigi Tenco\, der sich 1967 eine Kugel in den 
 Kopf jagte\, nachdem er beim Festival von San Remo nicht das Finale erreic
 ht hatte). Dem damals 52-jährigen Giorgio Conte wurde schlagartig klar\, 
 dass er von nun an nur noch von seiner Kunst leben wollte und er tat\, woz
 u sich sein vier Jahre älterer Bruder lange vor ihm durchgerungen hatte\,
  er hing den Anwaltsberuf an den Nagel. Für immer.\n\nNoch im selben Jahr
  erscheint sein Album "Giorgio Conte". Das Cover zeigt ihn an seinem Schre
 ibtisch sitzend\, dem Anwaltsschreibtisch ohne Anwalt\, denn dieser Giorgi
 o Conte\, der jetzt dahinter sitzt\, hält ein Pferd am Zügel\, das recht
 s aus dem Bild schaut. Dieser hintergründige Humor ist sein Markenzeichen
 .\n\nJungen Kollegen und Kolleginnen rät er heute\, anfangs so viel wie m
 öglich aufzutreten\, sei die Gage auch noch so gering. Genau das hat er s
 elbst am Beginn seiner Karriere als Vollzeit-Chansonnier getan: 400 Konzer
 te in halb Europa gefolgt von einer Tournee durch Kanada\, wo er 1996 als 
 einziger nicht frankofoner Künstler beim "Festival de la chanson françai
 se" auftritt - im berühmten "Forum" von Montréal. Dort wird er sogar mit
  dem legendären französischen Chansonnier George Brassens verglichen.\n\
 nRegelmäßig erscheinen neue Alben\, manche von ihnen werden mit Preisen 
 ausgezeichnet und Giorgio Conte entwickelt seinen unverwechselbaren Stil. 
 Diese Mischung aus Retro-Charme mit französischem Flair\, ein bisschen 20
 er\, 30er Jahre\, ein bisschen "Roaring Fifties"und "Swinging Sixties" - e
 in Gastgarten mit bunten Glühbirnen\, ein tanzendes Pärchen\, die erträ
 gliche Leichtigkeit des Seins\, das ist vielleicht Giorgio Contes Botschaf
 t eingerahmt von Nostalgie\, gespickt mit Ironie und eben jenem feinen\, l
 eisen Humor. Ein Seigneur und ein Geschichtenerzähler vom Scheitel bis zu
 r Sohle. Deshalb möchte er auch nah dran sein an seinem Publikum\, er bra
 ucht fürs Erzählen den Augenkontakt.\n\nDass er nur mit erstklassigen Mu
 sikern auftritt\, versteht sich von selbst. Die kleine Band ist bestens ei
 ngespielt\, jeder weiß zu jeder Minute genau\, was er zu tun hat\, obwohl
  alles wie improvisiert wirkt.\nEines seiner nachdenklichsten Lieder (Cos
 ´è mai la vita?) ist eine kleine Lebensphilosophie und zugleich gibt Gio
 rgio Conte sehr viel von sich selbst darin preis:\n\n"Was ist wohl das Leb
 en? Hm\, das Leben ist das Leben. Andere Antworten hab ich nicht\, viellei
 cht ist es eine Kapriole\, ein Salto Mortale\, der eine unterhält sich be
 stens\, der andere verletzt sich dabei. Das Leben ist gestern\, ist heute.
  Morgen - davon hat keiner eine Ahnung. Wir müssen stark bleiben\, das Me
 er und den Himmel durchschauen\, während des Unwetters Unterschlupf suche
 n und danach wieder heraus kriechen\, um uns an der Sonne zu wärmen. Mit 
 dem Leben spazieren gehen\, solange das Leben das will."\n\n&#9632\; &#963
 2\; &#9632\; &#9632\; &#9632\;\n\nEintritt: Eintritt: 18\,- / ermäßigt 1
 6\,- / LB-Mitglieder 15\,-\nVorverkauf: Kino & Buchhandlung Wurzinger in F
 reistadt
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