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SUMMARY:FILM DES JAHRES
DESCRIPTION:OÖN FILM DES JAHRES\n\nDokumentar- und Spielfilm des Jahres im
  Kino Freistadt\n\n\n19.00 ALPHABET - Dokumentarfilm des Jahres\n21.00 DJA
 NGO UNCHAINED - Spielfilm des Jahres\n\n\n Waltz und Wagenhofer sind die S
 ieger\n\nOÖN-Filmwahl: Tarantinos Meisterwerk "Django Unchained" mit Chri
 stoph Waltz ist der Spielfilm des Jahres 2013\, Erwin Wagenhofers "Alphabe
 t" der beste Dokumentarfilm.\n\n\nDie Bilanz der Wahl zum besten Spielfilm
  und zum besten Dokumentarfilm des Jahres 2013 kann sich mehr als sehen la
 ssen: Rund 19.200 Stimmen und fast 62.000 Punkte haben alle Filmwähler au
 f jene 45 Werke verteilt\, die die OÖNachrichten und Oberösterreichs Kin
 os nominiert hatten.\n\nDas Ergebnis – die besten fünf Filme in den bei
 den Kategorien finden Sie unten – belegt einmal mehr\, dass jene Werke d
 as Publikum berühren\, die neben mitreißenden Inszenierungen vor allem e
 ins haben: Geschichten\, die brennende Fragen der Gesellschaft aufgreifen.
  Der Musicalfilm "Les Misérables" diskutiert beispielsweise Gerechtigkeit
  und Unterdrückung genauso wie Quentin Tarantinos Sklaven-Drama "Django U
 nchained". Woody Allens "Blue Jasmine"\, Buz Luhrmans "Der große Gatsby" 
 und auch Marc Bauders Doku "Master of the Universe" vernichten Traumwelten
 \, die ökonomische Sicherheit und Selbstverwirklichung suggerieren.\n\nDa
 zwischen dominieren in der Wertung immer wieder die Aspekte Heimat und Reg
 ionalität wie in der Komödie "Dampfnudelblues" oder der Doku "Schusterho
 f". Wie wichtig den Filmwählern Zukunft und Familie sind\, zeigten sie ni
 cht nur mit vielen Stimmen für die berührende Doku "Vergiss mein nicht"\
 , sondern vor allem mit überwältigender Zustimmung für Wagenhofers krit
 ische Bildungs-Doku "Alphabet". In der Gesamtwertung – und das ist die g
 rößte Überraschung der Filmwahl 2013 – liegt sein Werk auf Platz zwei
 .\n\nDamit liegt der Siegerfilm in der Kategorie "Doku" nur knapp hinter e
 inem oscarprämierten Hollywood-Blockbuster\, dem Gewinner der Kategorie "
 Spielfilm" "Django Unchained". Platz drei der Gesamtwertung geht an "Dampf
 nudelblues".\n\n\nDie besten fünf Filme in den beiden Kategorien \n\nPlat
 z 1: \n\nDjango Unchained: Das schräge Drama\, das Christoph Waltz (l.) s
 einen zweiten Oscar bescherte\, ist unvergesslich. Daher steht es bei den 
 Filmwählern (trotz des Starts im Jänner 2013) bis heute hoch im Kurs. Fa
 zit: Platz 1\, Kategorie Spielfilm.     \n\nAlphabet: Filmemacher Erwin Wa
 genhofer hat mit seiner tiefgründigen Doku zum Thema Bildung nicht nur de
 n Nerv der Zeit\, sondern auch der Filmwähler getroffen. Fazit: haushoher
  Sieg in der Kategorie Dokumentarfilm.    \n\nPlatz 2:\n\nDampfnudelblues:
  Der erste Film zur Krimireihe um Dorfpolizist Franz Eberhofer (Sebastian 
 Bezzel\, r.) und Ex-Kollege Rudi (Simon Schwarz) blieb mit skurrilen Figur
 en und bayerisch-lakonischem Witz in Erinnerung.\n\nDas Venedig Prinzip: D
 ieses Werk zeigt Venedig zwischen romantischem Mythos und rauer Realität 
 des Massentourismus samt wunderbaren Bildern\, die den Zustand der Stadt p
 erfekt auf den Punkt bringen.\n\nPlatz 3:\n\nDer große Gatsby: Die Adapti
 on von F. Scott Fitzgeralds Roman punktete mit opulenten Bildern\, extrava
 ganter Mode und Leonardo DiCaprio\, der Gatsby als Lebemann zeigte\, der a
 m wahren Leben scheitert.\n\nMaster of the Universe: Diese Doku gibt einer
  Position Raum\, die sonst eher wenig gesehen wird: Ex-Investmentbanker Ra
 iner Voss packt über Praktiken seiner Branche aus. Fazit: Platz drei\, Ka
 tegorie Doku.\n\nPlatz 4:\n\nLes Misérables: Im Film zum Kult-Musical bri
 llieren Schauspieler wie Hugh Jackman (Valjean) und Anne Hathaway (Fantine
 \, Mitte) als arme Seelen\, die Themen wie Recht und Gerechtigkeit plagen.
  Großes Kino!\n\nSchusterhof: Viktoria Kaser bewies mit ihrer Debüt-Doku
  viel Mut und begleitete das Leben dreier Männergenerationen auf der Land
 wirtschaft ihrer Familie. Dabei gelang ihr ein tiefer Blick in Oberösterr
 eichs Seele.\n\nPlatz 5:\n\nBlue Jasmine: Woody Allen hat es geschafft: Er
  bewies mit seinem Drama über eine gefallene Society-Dame (Cate Blanchett
 )\, dass er noch immer tiefgründig sein kann\, und kam so in die Top Fün
 f der Spielfilme.\n\nVergiss mein nicht: David Sieveking hat öffentlich g
 emacht\, worüber im Privaten zu gern geschwiegen wird: Pflege der Eltern.
  Er dokumentierte dabei seine demenzkranke Mutter Gretel als starke Frau.\
 n\n\nDer Artikel auf nachrichten.at
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