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SUMMARY:CELTIC SPRING FESTIVAL 2007
DESCRIPTION:Aus dem französischsprachigen Teil der Bretagne\, dem Pays Gal
 lo\, stammt diese jüngste Blüte der bretonischen World-Music\, die sich 
 seit den 70er Jahren viel von ihren irisch-keltischen Cousins abgeschaut h
 at\, aber trotzdem viele neue und eigene Wege beschritt. \nDurch besonders
  fein ziselierte\, lyrische Arrangements der wilden und melodieschönen Mu
 sik der Bretagne zeichnet sich das Quintett aus\, das sich aus dem bekannt
 en Duo Hamon & Martin entwickelte\, den bretonischen String-Veteranen Rona
 n Pellen in ihren Reihen hat und mit Janick Martin einen Akkordeonisten\, 
 der sich über Richard Galliano und Riccardo Tesi einen sehr modernen Weg 
 zur bretonischen Musik erarbeitete. \nDas Hamon Martin Quintett lässt nur
  in ihren Arrangements Ähnlichkeiten zur irischen Musik erkennen\, vielme
 hr schlägt es seine Brücken nach Skandinavien\, und während andere kelt
 ische Bands schon lange die Musik des Balkans rezipieren\, bereisen die f
 ünf Kelten zwar Rumänien und Bulgarien\, drängen aber noch weiter nach 
 Osten\, nach Kurdistan. Nicht nur weil die Bombarde\, wie die bretonische 
 Schalmei heißt\, eine Schwester der anatolischen Zurna ist\, sondern weil
  das Quintett als die wohl ersten Bretonen ins ostanatolische Dyarbakir ei
 ngeladen wurden und dort mit kurdischen Musikern spielten. \nErwan Hamon: 
 Bombarde\, Querflöte \nJanick Martin: diatonisches Knopfakkordeon \nMathi
 eu Hamon: Gesang \nRonan Pellen: Cister \nErwan Volant: Kontrabass\, E-Bas
 s \n\n\nEin besonderes Glück ist es\, ein wahres Urgestein traditioneller
  irischer Quetschennmusik zu Gast zu haben: Johnny Connolly\, „The King 
 of Melodeon“ aus dem überwiegend gälischsprachigen Connemara. „Auf d
 em B/C-Akkordeon“\, schreibt Richard Schuberth in seinem Standardwerk\, 
 dem Folklexikon „CrossRoots\, „beherrschte er die Standards\, mit dene
 n vor etwa 50 Jahren Meister wie Joe Cooley (1923–1974) und Paddy O’Br
 ien (1922–1991) die irische Akkordeonmusik erneuerten\, gleichzeitig mit
  dem einreihigen C-Melodeon die älteren\, simpleren Stile\, wie sie in se
 iner Kindheit noch in West-Connemara gepflegt wurden.“ Diese Kindheit ve
 rbrachte er auf der heute entvölkerten Insel Inis Bearacháin\, wo er mit
  10 das Melodeon erlernte. Kein Museumsstück als\, aber ein Mann\, der ei
 ne Verbindung zur kulturellen Vergangenheit und zu selten gehörter Tradit
 ion darstellt\, ohne eine sehr individuelle Spielweise vermissen zu lassen
 . Ihm zu Seite der nicht minder verdiente Ausnahmeflötist Marcus Hernon u
 nd der neuseeländische Sänger und Gitarrist Steve Simmonds. Traditionell
 e Musik direkt aus der klaren Thermalquelle des keltischen Westens.\nJohnn
 y Connolly: Melodeon\, chromatisches Knopfakkordeon \nMarcus Hernon: Querf
 löte \nSteve Simmonds: Gitarre\, Gesang \n\nKartenvorverkauf in allen oö
 . Raiffeisenbanken.
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