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 rie-jahoda/
SUMMARY:ARBEIT\, LEBENSNAH – KÄTHE LEICHTER & MARIE JAHODA
DESCRIPTION:„ARBEIT\, LEBENSNAH – KÄTHE LEICHTER UND MARIE JAHODA“\n
 Eine Koproduktion von portraittheater mit AK Kultur und Theater Drachengas
 se\n\n//////////\n\nWomit haben Frauen in der Arbeitswelt zu kämpfen? Wie
  wirkt sich Arbeitslosigkeit auf die Menschen aus? Mit diesen Fragen befas
 sten sich zwei Pionierinnen der sozialwissenschaftlichen Forschung in Öst
 erreich: Käthe Leichter (1895 – 1942) und Marie Jahoda (1907 – 2001).
  Bekannt wurde Käthe Leichter als erste Leiterin des Frauenreferats der A
 rbeiterkammer Wien mit Untersuchungen über Arbeitsbedingungen von Frauen.
  Marie Jahoda hat als Autorin der Studie „Die Arbeitslosen von Marientha
 l“ weltweit Bekanntheit erreicht und sich auch im Exil mit Fragen rund u
 m das Thema Arbeit beschäftigt. Ihre Lebenserinnerungen und wichtigen Erk
 enntnisse rückt portraittheater ins Zentrum des neuen Theaterstücks „A
 rbeit\, lebensnah – Käthe Leichter und Marie Jahoda“.\n\nAnita Zieher
  und Brigitta Waschnig erwecken die zwei Frauen zum Leben und bieten ein p
 ackendes Theaterstück mit hochaktuellen Themen.\n\n\n"Arbeitslosigkeit f
 ührt zur Resignation\, nicht zur Revolution."\nMarie Jahoda\n\n"Die Forde
 rung nach gleichem Lohn für gleiche Leistung muss nach wie vor als oberst
 es gewerkschaftliches Prinzip gelten."\nKäthe Leichter\n\n\n//////////\n\
 nDauer: 95 Minuten\, keine Pause\n\nDAS TEAM\nRegie: Sandra Schüddekopf\n
 Schauspielerinnen: Anita Zieher\, Brigitta Waschnig\nText: Sandra Schüdde
 kopf\, Anita Zieher mit Originalzitaten von Käthe Leichter und Marie Jaho
 da\nBühnenbild: Eva Maria Schwenkel\nKostüm: Cinzia Cioffi\, Marlene Aue
 r\nMusik: Rupert Derschmidt\n\n\n„Auch wenn Arbeit\, lebensnah von einer
  längst vergangenen Zeit erzählt und sich eng an den heldenhaften Biogra
 fien und dem damaligen Um- und Zuständen orientiert\, so blitzen zwischen
 durch immer wieder Einsichten über Politik\, Gesellschaft und das Leben a
 uf\, die in Zeiten wie diesen Trost und Rat geben.“ (Der Standard\, 16.2
 .2018)\n\n„… eine fokussierte Inszenierung\, die Aktuelles in einen ze
 itgeschichtlichen Horizont stellt.“ (Falter 8/18)\n\n\nportraittheater\n
 Der Verein portraittheater wurde 2006 mit dem Ziel gegründet\, Personen\,
  die durch ihr politisches\, philosophisches\, wissenschaftliches oder kü
 nstlerisches Wirken eine außergewöhnliche Rolle in der Gesellschaft erre
 icht haben\, einem breiteren Publikum durch künstlerische Darstellung vor
 zustellen. Einen Schwerpunkt bildet die Porträtierung von herausragenden 
 Frauen\, um deren Bedeutung in der Öffentlichkeit besser sichtbar zu mach
 en.\nwww.portraittheater.net\n\n//////////\n\nARBEITEN FÜR VERÄNDERUNG\n
 Interview mit Anita Zieher\, Schauspielerin und Obfrau von portraittheater
 \n\nAK-Kultur: Im neuen Stück von portraittheater beschäftigen Sie sich 
 mit Käthe Leichter und Marie Jahoda. Worum geht es in dem Stück?\nZIEHER
 : Wir porträtieren diese zwei Frauen in der Zeit der Umbrüche der 20er u
 nd 30er Jahre und veranschaulichen auch wichtige Ergebnisse ihrer Forschun
 g\, die heute noch von Bedeutung sind. Käthe Leichter hat die Lebens- und
  Arbeitsbedingungen von Frauen erfasst und daraus Forderungen zur Verbesse
 rung ihrer Situation abgeleitet.\nMarie Jahoda und ihre Kollegen sind für
  ihre weltberühmte Studie in den kleinen Ort Marienthal gegangen\, um das
  Leben der großen Anzahl von Arbeitslosen dort zu erforschen. Eine wichti
 ge Erkenntnis war\, dass Arbeitslosigkeit nicht zur Revolution führt\, so
 ndern die Menschen oft resignieren lässt.\n\nAK-Kultur: Was ist der Bezug
  zur Gegenwart?\nZIEHER: Frauen verdienen noch immer weniger als Männer. 
 Dabei war das ja schon eine zentrale Forderung von Käthe Leichter\, dass 
 es gleichen Lohn für gleiche Arbeit geben muss. Lohndumping und ungesiche
 rte Arbeitsverhältnisse gibt es heute z. B. im Bereich Crowdworking\, wo 
 auch nur auf Bedarf und wenig geschützt zu geringsten Preisen Aufträge e
 rledigt werden. Auch das Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz\, das
  etwa für Hausgehilfinnen und für Fabriksarbeiterinnen damals ein große
 s Problem war\, ist leider auch heute noch aktuell.\n\nAK-Kultur: portrait
 theater ist seit vielen Jahren bekannt für die lebendige Aufbereitung von
  Geschichte und das Zeigen ungewöhnlicher Frauenbiografien\, wie zuletzt 
 in „Geheimsache Rosa Luxemburg“. Ihr wart ja mit einigen Stücken auch
  weltweit unterwegs\, in den USA und in Australien. Was macht den Erfolg d
 ieser Art von Theater aus?\nZIEHER: Wir bekommen oft als Rückmeldung\, da
 ss die Leute so viel erfahren in diesen Stücken\, dass es wie eine lebend
 ige Geschichtsstunde ist\, aber eben nicht fad. Sie bekommen ein Bild von 
 interessanten Frauen und dadurch oft auch den Anstoß\, sich selbst mit ih
 nen zu beschäftigen.\nWir möchten auch zeigen\, dass es viele mutige und
  wichtige Frauen gibt\, die in der Geschichtsschreibung einfach nicht oder
  zu wenig vorkommen. Käthe Leichter und Marie Jahoda kennt wahrscheinlich
  auch nicht jeder. Das ist doch ein guter Grund\, sich das Theaterstück a
 nzuschauen und diese beiden außergewöhnlichen Frauen kennenzulernen!\n\n
 //////////\n\n\nVorverkauf: Kino & Buchhandlung Wurzinger in Freistadt\n\n
 Vorverkaufspreise:\nEUR 15\nEUR 13 - Arbeiterkammer Leistungscard\nEUR 8 -
  Schüler*innen\, Lehrnlinge\, Student*innen bis 26 J.
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